Was erwartet Ihr von Eurem Tangolehrer?

August 14, 2009

Als Tangolehrer und Organisatoren von Tangokursen stellen wir uns natürlich immer wieder die Frage:
Was erwarten sich unsere Kursteilnehmer eigentlich von einem Tangoworkshop oder Tangokurs?
Was macht einen guten Tangolehrer aus?

Aus diesem Grund starten wir heute auf dem Rogaia Tango Blog genau dazu eine kleine Umfrage.

Was erwartet Ihr von Eurem Tangolehrer?

Was erwartet Ihr von Eurem Tangolehrer?

Schreibt uns!
Ehrlich! Wir hätten gern mehr als nur eine „repräsentative“ Antwort.

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3 Antworten to “Was erwartet Ihr von Eurem Tangolehrer?”

  1. Lothar Says:

    Da schaut man mal etwas länger nicht in den Blog….und schon verpasst man eine gute Chance. Also:
    Was erwarten wir von einem Tangokurs?
    Die „repräsentative Antwort“ wäre eigentlich eine Frage: „Hätten wir uns zum 2. Mal angemeldet, wenn unsere Erwartungen nicht beim 1. Mal erfüllt/übertroffen worden wären?“ Aber das war ja nicht erwünscht 🙂

    Von einem guten Tangokurs erwarte ich also eine gute Mischung aus intensivem Kursprogramm und „Tangoambiente“. Die Leute müssen „stimmen“ (hat man nicht wirklich in der Hand), denn es ist immer super, wenn neben Tango auch noch der Rest gut läuft. Inhaltlich erwarte ich die Möglichkeit, Fortschritt zu erlangen, wobei mir persönlich die richtige Ausführung des Gelernten wichtiger ist als die Menge desselben (Qualität liegt mir als jemand, dem man Perfektionismus leider nur allzu häufig bescheinigt mehr als Quantität).

    Meine persönliche Sicht auf einen guten (perfekten) Tangolehrer ist, dass er das Handwerk gut versteht und vermitteln kann und wenig tolerant gegenüber „Fehlern“ der Schüler ist. Will sagen: mir ist es lieber, wenn man mich korrigiert (wozu ist denn sonst Unterricht da?) als durch allzu häufiges „hast-du-gut-gemacht“ motiviert (natürlich nicht über die persönliche Frustrationsgrenze hinaus, versteht sich). Didaktik ist überaus wichtig, es geht nichts über einen gut vermittelten Stoff. Ausserdem ist es extrem wichtig, dass der Lehrer erkennt, wo die individuellen Schwierigkeiten beim Schüler liegen. Wenn immer die Allgemeinheit angesprochen wird, weiss man nicht, ob man es selbst richtig oder falsch macht. „Mut zu Ross und Reiter“ wäre das Motto und ich denke, dass damit sogar mehr Leute einverstanden wären, als man meint. Wenn jeder „mal dran kommt“, geht die mögliche Dünnhäutigkeit schnell weg.
    Aber das sind Attribute, die schliesslich auf jede Art von Lehrer zutreffen.

    Tangolehrerspezifisch fällt mir nur ein, dass mir im ersten Kurs die Betonung auf die Gesamtheit, das Harmonieren mit dem Partner und der Musi, sowie auf die Körperbeherrschung sehr gut gefallen haben und ich mir das auch im 2. Kurs (und möglichen weiteren) wünsche. Ein „Klassiker“ unter den Standardtänzersprüchen ist schon mal: „am meisten beim Tanzen stört der Partner (oder: der Rhythmus)“ – klar, was und wie das gemeint ist, aber dass man das nach einem richtig vermittelten Tango noch nicht einmal ironisch meinen kann, ist sicher ein erstrebenswertes Ziel (und eine Erkenntnis aus dem 1. Kurs).

  2. Ingrid Kern Says:

    Ich war nu stille Beobachterin, aber sehr angetan, wie den Anfängern der Tango nahe gebracht wurde!!!

    • rogaia Says:

      Liebe Ingrid,
      vielen Dank für Deine Zeilen.
      Magst Du uns verraten was Du ganz persönlich Dir von einem guten Tangolehrer erwartest?

      Herzliche Grüße
      Wolfgang


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